Flugzeug-Investments - Investment in Flugzeuge. Was ist überhaupt ein Flugzeugfonds? Das Prinzip ist denkbar einfach und geht von der Tatsache aus, dass Fluggesellschaften Flugzeuge benötigen.


Investment in Flugzeuge - eine kleine Einführung in das Thema Flugzeugfonds

Die Abgeltungssteuer, kommend am 01.01.2009, lässt die Denkerstirnen der Anleger in Falten fallen. Wo gibt es noch Möglichkeiten der Geldanlage, ohne dass der gierige Geier in Berlin sich knappe 30% einheimst?

Schon tauchen Produkte auf, die Besseres versprechen. Eines davon lautet Flugzeugfonds. Das ist neu, und wiederum auch nicht, denn in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts erfreuten sich die Flugzeugfonds wegen hoher Verlustzuweisungen größter Beliebtheit. Diesem Spuk bereitete die Regierung ein Ende, und das fegte die Angebote vom Markt. Schön, dass es sie nun wieder gibt. Die Flugzeugfonds sind wieder da, müssen aber in Zukunft ohne das finanzielle Wohlwollen des Fiskus auskommen und sich ihr Geld selbst verdienen.
Investment in Flugzeuge. Was ist überhaupt ein Flugzeugfonds? Das Prinzip ist denkbar einfach und geht von der Tatsache aus, dass Fluggesellschaften Flugzeuge benötigen.

Warum auch nicht, wird sich mancher fragen, denn die durch die Anschläge vom 11. September 2001 und das Virus Sars aus dem Gleichgewicht gebrachte Luftfahrtbranche hat das Fundament gefestigt, auf dem sie steht. Hinzu kommen in höchsten Tönen verbreitete Super-Prognosen für kommende Passagierzahlen, das zu erwartende Frachtaufkommen, Flugkilometer und damit für zukünftig benötigte Maschinen. Auch der Boom in Asien führt weltweit zu jährlichen Steigerungsraten von fünf bis sechs Prozent. Schaut man sich an, was Flugzeugbauer Boing dazu sagt, leuchten so manchem schon die Dollarzeichen in den Augen. Boing bescheinigt für das Jahr 2005 einen Bedarf von 17 330 Flugzeugen. Nach deren Prognose sollen sich 2025 bereits 35 970 Maschinen in der Luft tummeln, 27 210 davon aus Neubestellungen. Kein Wunder, dass der Flugzeugfonds nach einem guten Geschäft riecht.

Wer sich an einem Flugzeug mit seinem Geld beteiligen möchte, könnte sich zum Beispiel an das renommierte Emissionshaus Dr. Peters wenden. Hier wird dem Anleger mit dem DS-Fonds Nr. 128 die Möglichkeit geboten, gleich in zwei Airbus A319 zu investieren und so am Wachstum des attraktiven Luftverkehrsmarkts zu partizipieren. Laut Dr. Peters besticht der so genannte "Flugzeugleasing-Fonds DS-Fonds Nr. 128 Flugzeugfonds III" durch Rahmendaten, die sich sehen lassen können. Und da dem Anleger die Sicherheit seines Geldes viel wert ist, wird gleich mit vorzeigefähigen Partnern geworben.

Investieren in Flugzeuge - schön und gut. Aber was ist überhaupt ein Flugzeugfonds?

Das Prinzip ist denkbar einfach und geht von der Tatsache aus, dass Fluggesellschaften Flugzeuge benötigen. Manche nur eins, andere mehr. Da die Finanzierung, speziell das Leasen, von Gütern heute zum guten Ton gehört, ist das natürlich auch auf Flugzeuge anwendbar. Ein Flugzeugfonds macht dieses Vorhaben wahr. Er kauft ein Flugzeug und vermietet das Luftschiff für eine gewisse Zeit an die Luftfahrtgesellschaft, analog der Praxis, die bei den so bekannten Schifffonds angewandt wird. Ist die vertragliche Mietzeit abgelaufen, kann der Flugzeugfonds das Flugzeug erneut vermieten, oder aber er verkauft es. Mit diesem Geschäft sollen für die Anleger Nachsteuerrenditen von ca. 5,3 - 7,3% drin sein. Für den von der Abgeltungssteuer erschreckten Anleger bietet sich hier eine sehr angenehme Perspektive. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass auch Flugzeugfonds geschlossene Beteiligungen sind, die neben den Chancen auch Risiken bergen.

Risiken, die wie gerade beschrieben nicht außer Acht gelassen werden dürfen, lassen sich minimieren. Wenn ein Investmentfonds mit guten Partnern wirbt, ist das schon die halbe Miete, denn Angaben wie "Der Airbus A319 wird langfristig an Virgin America verleast" werden gerne gelesen. Neben Boing ist Airbus nämlich einer der beiden Giganten auf dem Markt der Flugzeughersteller. Kein Wunder also, dass der Flugzeugleasing-Fonds DS-Fonds Nr. 128 Flugzeugfonds III von Dr. Peters sich diesen Partner ins Boot geholt hat.

Eine andere Tatsache, die auf gute Renditen und wenig Risiko schließen lässt, ist jene, dass der Luftverkehr seit Jahrzehnten kontinuierlich zunimmt. Bereits seit 1985 vermehren sich die Passagiere jährlich um etwa 4,8 %, und dieser Trend wird sich in den nächsten 20 Jahren fortsetzen, wenn nicht gar verstärken. Dem stehen die geleisteten Flugkilometer mit jährlich wachsender Zunahme von 5,9 % in nichts nach.

Flugzeugbeteiligungen sind nicht ab dem ersten Euro zu haben. Hier gibt es Mindestanlagesummen, die sich von Fond zu Fond unterscheiden.

Die Mindestanlagesummen variieren zwischen 10 000 USD beim Doric Flugzeugfonds und bei Dr. Peters und 25 000 USD beim HGA/Aviation Co-Invest. Es kommt also auch noch ein Währungsrisiko hinzu - und ein Ausgabeaufschlag (Agio) von 5 %. Dafür sind bis zum Laufzeitende, das zwischen 2024 und 2027 liegt, bis zu 217 % Rendite prognostiziert.

So mancher wird sich fragen, was die gebeutelte Umwelt dazu sagt, dass immer mehr mit Kerosin geschwängerte Blechvögel am Himmel auftauchen. Darüber haben auch schon andere nachgedacht, z. B. in Berlin. So sollen Verursacher von Co2 einen Ausgleich schaffen, der die Emission wieder wettmacht. Warum also nicht parallel zum Flugzeugfonds in einen viel versprechenden Umweltfonds investieren, der kahl geschlagene Flächen aufforstet?


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Investment in Flugzeuge. Was ist überhaupt ein Flugzeugfonds? Das Prinzip ist denkbar einfach und geht von der Tatsache aus, dass Fluggesellschaften Flugzeuge benötigen.

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